24 Juli 2006

Hast du schon gehört...?

Von wegen Klatschweiber! Die schönsten Kaffeekränzchen finden dort statt, wo man sie eigentlich gar nicht erwartet. Machos treffen sich im Friseursalon. Hinter dicken Klostermauern wird die gottgefällige Demut gerne mal vergessen, wenn die Brüder oder Schwestern in gemütlicher Runde beisammen sitzen. Und wenn Gehörlose mit ausladender Gestik das unmögliche Kleid der Kollegin diskutieren, wird klar: Es bedarf noch nicht einmal der verbalen Sprache, um die Freude am Tratsch über andere gebührend zu zelebrieren.

21 Juli 2006

Was ist beim Klatsch okay – und was geht gar nicht?

Klatsch hat viele Gesichter. Er reicht vom harmlosen Gewitzel unter Kollegen bis hin zur bösartigen Verleumdung. Wo aber verläuft die Grenze? Die folgenden Filmausschnitte zeigen verschiedene Arten von Klatsch. Bis zu welchem Punkt ist es noch akzeptabel und was geht eindeutig zu weit? Entscheiden Sie selbst und voten Sie mit!








19 Juli 2006

Die "stille" Art des Lästerns



Wilde Gesten, lebhafte Mimik, aber kein Laut - was für uns aussieht wie Pantomime, ist ein Schwätzchen unter Gehörlosen. Und auch hier ist Klatsch ein Spaß, auf den ungern verzichtet wird. Denn es bedarf keiner Worte, um nach Herzenslust lästern zu können. Und das beste: Man kann dabei nicht belauscht werden. Neugierig geworden?






Zum Weiterlesen: Judith Göller, die selbst gehörlos ist, berichtet in ihrem WEBLOG über ihre Erfahrungen mit Klatsch und Tratsch

Klatsch is everywhere


Der Alltag ist die reinste Seifenoper. Man muss nur richtig hinschauen. Dann entdeckt man an jeder Ecke Szenen mit herrlichem Klatschpotential. Beim Anstehen an der Supermarktkasse zum Beispiel, in der U-Bahn, beim Umzug vom Pott nach Hessen oder im Aufzug an der Uni. Anna erzählt:
„Die beiden Mädchen studieren Anglistik, tragen ihre Röcke ausschließlich ohne Unterhöschen, wenn es wärmer als 20°C ist und betreiben nebem dem Studium eine äußerst erfolgreiche Fotomodellkarriere. Woher ich das weiß? Aus dem Aufzug. Ja wirklich. Nur aus dem Aufzug. Die Damen geben nämlich jedes Mal, wenn sie im Aufzug stehen interessant-pikante Details aus ihrem Privatleben in Dialogform bekannt.“

Regelmäßig neue Episoden im Weblog SKEPTISCH

Im Dienst der Selbsterfahrung


Warum hat Klatsch eigentlich immer einen negativen Beigeschmack? Das ist doch genau wie mit Mc Donalds: Alle gehen hin, aber keiner gibts zu. Kurz: Alle klatschen! Und das Gerede über andere hat durchaus seine positiven Seiten, wie Thomas Bender treffend zusammenfasst:
„Es gibt mir die Möglichkeit hiermit nicht nur etwas über den Dritten sondern auch etwas über mich selbst zu erzählen. Ich öffne mich gegenüber meinem Gesprächspartner und vermittle ihm was in mir lebendig ist. Gleichzeitig gibt dieser „Klatsch“ einer Gemeinschaft auch gegenseitige Orientierung.”

Die Diskussion zum Thema im Weblog ZEITZULEBEN

Lesen Sie weiter!


Warum Klatsch zu den wichtigsten Nebensachen der Welt gehört, lesen Sie in der aktuellen ECHT.

Ab 9. August 2007 für 1,90 Euro an Ihrem Kiosk!